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	<title>ABSINTH INFO</title>
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		<title>Die beste Stunde für den Absinth</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 09:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinth Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
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		<description><![CDATA[Als hochprozentiges alkoholisches Getränk lässt sich Absinth natürlich am besten in den Abendstunden genießen. Ebenso wie ein guter Weinbrand, Wermut oder Likör wird Absinth jedoch bei Liebhabern auch mal als Verdauungstrunk nach einem reichen Mahl oder bei festlichen Anlässen serviert, was ebenfalls kein Verstoß gegen die guten Sitten ist. Ganz im Gegenteil gilt es als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als hochprozentiges alkoholisches Getränk lässt sich Absinth natürlich am besten in den Abendstunden genießen. Ebenso wie ein guter Weinbrand, Wermut oder Likör wird Absinth jedoch bei Liebhabern auch mal als Verdauungstrunk nach einem reichen Mahl oder bei festlichen Anlässen serviert, was ebenfalls kein Verstoß gegen die guten Sitten ist. Ganz im Gegenteil gilt es als vornehm und besonders schick, auch mal am  Nachmittag ein Gläschen Absinth zu zelebrieren. Viele Menschen kommen zum ersten Mal mit Absinth in den Ländern, wo der Absinth eine lange Tradition hat, in Berührung. Zum Beispiel bei einem Urlaub in Frankreich, in der Schweiz, in Böhmen oder auch in den USA. Hier gehört es einfach dazu, auch die regionalen Absinth-Trinkrituale auszuprobieren. Dazu kann man sich in einer gemütlichen Bar oder einem schicken Restaurant treffen und sich von den Kennern die richtige Trinkweise zeigen zu lassen. Absinth ist kein Erfrischungsgetränk, das man irgendwo am Strand oder unterwegs mal schnell zu sich nimmt. Gerade an besonders heißen Tagen kann der hohe Alkoholgehalt einem schnell den Kopf verdrehen. Hier kann man den Absinth auf der <a href="http://www.raumtextilienshop.de/sonnensegel/planungshilfe-terasse-beschattung.asp">Terrasse</a> oder in einem kleinen romantischen Straßencafé unter einer Markise auch gut gekühlt oder mit ein paar Eiswürfeln genießen und im Schatten den Absinth vor der Sonne schützen.</p>
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		<title>Woran kann man wirklich guten Absinth erkennen?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guten Absinth erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth Geschmack]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Frage, die immer wieder bei den Konsumenten aufkommt, ist die Frage nach einem wirklich guten Absinth. Diese Frage kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden, weil jeder Mensch in dieser Richtung einen eigenen Geschmack besitzt. Hier in Deutschland zum Beispiel werden eher die milden Absinthsorten bevorzugt, die ein sehr natürliches Aroma besitzen. In Spanien dagegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage, die immer wieder bei den Konsumenten aufkommt, ist die Frage nach einem wirklich guten Absinth. Diese Frage kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden, weil jeder Mensch in dieser Richtung einen eigenen Geschmack besitzt. Hier in Deutschland zum Beispiel werden eher die milden <strong>Absinthsorten</strong> bevorzugt, die ein sehr natürliches Aroma besitzen. In Spanien dagegen wird mehr <strong>Anis im Absinth</strong> verarbeitet, weshalb dieser auch würziger schmeckt. In Frankreich trinkt man den Absinth etwas bitterer als in der Schweiz, die ihn deshalb ohne Zucker genießen. Es kommt also in erster Line auf den individuellen Geschmack an, der hier zur Orientierung dient. Man sollte sich zudem auf die verschiedenen etablierten Händler auf dem internationalen Markt verlassen, weil diese mittlerweile sehr hochwertige und auch sehr gute Erzeugnisse liefern. Die Farbe sollte jedoch nicht der alleinige Entscheidungsgrund für einen <strong>Absinth</strong> sein, weil diese in vielen Fällen auch mit Lebensmittelfarben versetzt werden. Auch Produkte, die direkt aus <strong>Absinth-Essenz</strong> hergestellt wurden, sollte man eher meiden, weil sie in der Regel sehr bitter schmecken. Besonders warnen muss man eigentlich nur vor Schwarzbränden, deren Herkunft unbekannt ist. Diese werden nicht auf ihre <strong>Inhaltsstoffe</strong> kontrolliert und können aus diesem Grund auch Schadstoffe in hoher Konzentration enthalten.</p>
<p>Eine ganz besondere Delikatesse sind die sehr alten Absinths, die es auch noch heute auf dem Markt zu kaufen gibt. Es gibt Flaschen, die über 100 Jahre alt sind und deren Inhalt heute besonders gut schmeckt. Wenn der Absinth reift, dann kann es vorkommen, dass er seine Farbe verändert. Sehr alte Absinthsorten sind bernsteinfarben und Kenner schwören auf diese sehr alten Produkte, die natürlich immer seltener werden.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass man bei der Auswahl des richtigen Absinths auf den eigenen Geschmack und natürlich auf den Rat eines guten Händlers vertrauen sollte, der sich in der internationalen Absinthszene gut auskennt.</p>
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		<title>Gefahren des Absinths</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefahren des Absinths]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Absinth ist ein berüchtigtstes Getränk und es gibt viele verschiedene Behauptungen in diesem Umfeld, die auch heute noch das Bild über den Absinth prägen. Gerade weil der Absinth viele Jahrzehnte in ganz Europa verboten war, haben sich verschiedene Gerüchte und Legenden verbreiten können, die auch heute noch von vielen Menschen geglaubt werden. Es heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Absinth</strong> ist ein berüchtigtstes Getränk und es gibt viele verschiedene Behauptungen in diesem Umfeld, die auch heute noch das Bild über den Absinth prägen. Gerade weil der Absinth viele Jahrzehnte in ganz Europa verboten war, haben sich verschiedene Gerüchte und Legenden verbreiten können, die auch heute noch von vielen Menschen geglaubt werden. Es heißt zum Beispiel, dass der <strong>Absinth Halluzinationen</strong> und epileptische <strong>Anfälle</strong> auslösen kann oder dass dieses Getränk Geisteskrank macht. Ein Bestandteil des Absinths hat die Gemüter der Menschen immer beschäftigt – das Thujon. Es wird oft behauptet, dass dieser Stoff für die verschiedenen Folgen verantwortlich ist, die damals häufig aufgetreten sind. Doch neuste Studien haben festgestellt, dass die meisten Nebenwirkungen, die damals auftauchten, die Folgen des exzessiven Alkoholkonsums waren. Das Thujon kam in vielen <strong>Absinthsorten</strong> nur in so geringen Mengen vor, dass es oftmals gar keine Wirkung haben konnte. Heute wurde ein europaweiter Grenzwert für das <strong>Thujon</strong> festgelegt, der zu keinen gesundheitlichen Nachteilen führen sollte, wenn man den Absinth in Maßen genießt.</p>
<p>Bei dem Stoff Thujon handelt es sich um ein Nervengift, das in hohen Konzentrationen wirklich zu epileptischen Krämpfen und Halluzinationen führen kann. Ein weiterer Punkt betrifft die Zusatzstoffe, die vielen verschiedenen Absinthen zugegeben werden. Diese sind in der Regel zwar nicht gefährlich, jedoch kann es vorkommen, dass der Absinth dadurch im Geschmack getrübt wird. Man sollte aus diesem Grund auf hochwertige und natürliche Markenprodukte zurückgreifen. Eine Warnung muss man bei den verschiedenen <strong>Schwarzbränden</strong> aussprechen, die nicht auf ihre Inhaltsstoffe getestet werden und deshalb auch zu viel Thujon oder andere <strong>Schadstoffe</strong> enthalten können. Bei einem normalen Absinth geht die größte Gefahr vom Alkohol aus, deren Auswirkungen eigentlich jedem bekannt sein sollten. Früher war das Hauptproblem des Absinths, dass viele Menschen abhängig vom Alkohol wurden und dann ein allgemeiner sozialer Abstieg begann. Bei Schäden oder Beschwerden der inneren Organe sollte man auf den <strong>Konsum von Absinth</strong> und anderer alkoholischer Getränke verzichten</p>
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		<title>Die Zutaten</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinth Zutaten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Absinth ist eines der umstrittensten und bekanntesten Getränke des vergangenen Jahrhunderts. Insgesamt gibt es viele verschiedene Rezepturen und Herstellungsverfahren in diesem Umfeld. Von den Rohstoffen bis zum Endprodukt ist es ein langer Weg, der je nach Qualität des Absinths einen ganz anderen Weg nehmen kann. Der Ausgangspunkt für ein gutes Produkt sind zunächst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Absinth</strong> ist eines der umstrittensten und bekanntesten Getränke des vergangenen Jahrhunderts. Insgesamt gibt es viele verschiedene <strong>Rezepturen</strong> und <strong>Herstellungsverfahren</strong> in diesem Umfeld. Von den Rohstoffen bis zum Endprodukt ist es ein langer Weg, der je nach Qualität des Absinths einen ganz anderen Weg nehmen kann.</p>
<p>Der Ausgangspunkt für ein gutes Produkt sind zunächst einmal die verschiedenen Rohstoffe, die im Absinth Verwendung finden. Der Absinth besteht aus den verschiedensten Kräutern, die am Ende den Geschmack des Getränks bestimmten. Als Grundstoff dient natürlich der Wermut, der seit jeher die Grundlage für den Absinth bildet. Die Herstellung des Absinths konzentrierte sich damals hauptsächlich in Landschaften, in denen das <strong>Wermutkraut</strong> besonders gut gedeiht. <strong>Wermut</strong> enthält die verschiedensten Bestandteile, die jeweils individuelle Eigenschaften haben. Einer der umstrittensten Bestandteile ist das Thujon. Dieser Stoff gelangt während der Herstellung auch in den Absinth. Es handelt sich bei <strong>Thujon</strong> um ein Nervengift, welches aber nur in sehr geringen Mengen im Absinth vorkommt. Dieses Nervengift kann für <strong>Verwirrtheitszustände</strong> oder <strong>epileptische Krämpfe</strong> sorgen, wenn es in hohen Dosen aufgenommen wird. <strong>Schwindel, Halluzinationen und Wahnvorstellungen</strong> sind weitere <strong>Symptome,</strong> die bei übermäßigem Konsum auftreten können.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, der den Absinth berühmt gemacht hat, war die ihm zugesprochene <strong>aphrodisierende Wirkung</strong>, die vermutlich ebenfalls vom Thujon und dem Alkoholgemisch ausgehen dürfte. Desweiteren sind verschiedene <strong>Bitterstoffe</strong> im Wermut enthalten, die einen Großteil des Geschmacks ausmachen und zudem auch noch eine medizinische Wirkung haben. Sie wirken hauptsächlich positiv auf unseren Magen und wurden aus diesem Grund auch bei Wurmkuren eingesetzt.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Rohstoff des Absinths ist der Anis. Je nach Nation ist der Anteil an <strong>Anis</strong> verschieden, denn in Deutschland bevorzugen die Menschen lieber etwas weniger Anis als die Südeuropäer. Der Anis ist ein Kraut, welches hauptsächlich im Süden Europas beheimatet ist und hier auch in der traditionellen Medizin eingesetzt wird.  Der Anis ist ein wichtiger Geschmacksträger für den Absinth und zudem wird er als schleimlösendes Medikament verwendet. Er ist auch antibakteriell und kann bei schweren Blähungen eingesetzt werden. Hier kommt vor allem die entkrampfende Wirkung zum Tragen und auch andere wichtige Eigenschaften werden dem Anis zugesprochen.</p>
<p>Je nach <strong>Rezeptur</strong> werden aber auch noch andere Inhaltsstoffe dem Absinth hinzugegeben, damit dieser auch eine persönliche und individuelle Note bekommt. Oft wird dem Absinth auch <strong>Fenchel</strong> beigemischt. Dieses Kraut ist ebenfalls sehr geschmacksintensiv und verleiht dem Absinth einen ganz bestimmten würzigen und auch sehr aromatischen Geschmack. Besonders gerne wird der Fenchel zusammen mit Anis eingesetzt, weil der Fenchel den intensiven Geschmack des Anises ein wenig abrunden kann. Diese Kräuter sind in der Regel die wichtigsten Grundstoffe eines guten Absinths, aber es gibt natürlich auch noch viele weitere Zusatzstoffe, die die Qualität und den Geschmack des Absinths wesentlich steigern können.</p>
<p>Oft wird zum Beispiel auch <strong>Ysop, Zitrone, Kamille, Pfefferminze oder Salbei</strong> beigemischt. Man versucht hier den Geschmack des Absinths in eine gewisse Richtung zu lenken. So kann man zum Beispiel mit den Zitronen ein etwas fruchtigeres Aroma erreichen, das heute im Allgemeinen sehr beliebt ist.</p>
<h2>Mazeration und Vollendung</h2>
<p>Diese ganzen Zutaten werden dann mit einem <strong>Neutralalkohol</strong> oder Destillat gemischt, an das sie dann auch die verschiedenen Inhaltsstoffe abgeben sollen. Diesen Schritt bezeichnet man als Mazeration. Das <strong>Destillat</strong> ist in den meisten Fällen ein sehr hochprozentiger Alkohol, der die verschiedenen Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel die <strong>Bitterstoffe und die Geschmacksstoffe</strong> herauslösen soll. Damit dieser Schritt ein wenig schneller abläuft, wird das ganze Gemisch erst einmal langsam erwärmt, damit diese chemischen Reaktionen beschleunigt ablaufen können. Wenn man diesen Prozess beobachtet, dann kann man auch langsam eine <strong>grünliche Färbung</strong> erkennen, die im Laufe der Zeit immer intensiver wird. Je nach Herstellungsverfahren dauerte diese Mazeration länger oder kürzer und es gibt auch verschiedene Techniken in diesem Umfeld. Wenn man nun das <strong>Absinth-Extrakt</strong> gewonnen hat, muss man dieses dekantieren und anschließend filtern, um eine reine Flüssigkeit zu erhalten. Diese Flüssigkeit wird eventuell anschließend noch einmal mit Destillat vermengt, um das richtige Verhältnis zu erzielen.</p>
<h2>Das Destillieren zum Absinth</h2>
<p>Das Destillat ist ein Produkt der Destillation. Es handelt sich bei der Destillation um ein chemisch-physisches Verfahren, welches die Grundlage für fast alle hochprozentigen Getränke bildet. Generell dient diese Technologie dazu, ein Gemisch aus verschiedenen Stoffen zu trennen, die einen unterschiedlichen Siedepunkt haben. Als Ausgangsstoff dient hier eine <strong>Maische</strong>, die zum Beispiel aus vergorenen Früchten hergestellt wird. Bei der <strong>Herstellung von Absinth</strong> wird die gesamte Mazeration, die im vorherigen Schritt entstanden ist, nun destilliert. Bei diesem Schritt werden die starken und ungenießbaren Bitterstoffe des Wermuts herausgefiltert, um einen besseren Geschmack zu erreichen. Bei günstigen und nicht-hochwertigen Produkten wird häufig auf diesen Schritt verzichtet und es wird zur Herstellung fast nur mit dem Extrakt gearbeitet. Auch dieses Destillat kann im Anschluss noch einmal mit den verschiedensten Kräutern, zum Beispiel Minze behandelt werden, so dass ein noch besserer Geschmack entsteht. Diese sogenannten <strong>Färbekräuter </strong>sind auch noch für die Farbgebung des Absinths verantwortlich und je nach Herstellung und Rezeptur können sich hier große Unterschiede auftun. Viele Genießer schwören auch auf den Geschmack eines alten Absinths. Diese haben meist keine grüne Färbung mehr, sondern tendieren eher in das bräunliche. Dies ist keine Verfallserscheinung, sondern ein ganz normaler Prozess, weil sich das <strong>Chlorophyll</strong> zersetzt. Ein sehr hochwertiger und sehr alter Absinth ist in der Regel bernsteinfarben und gilt bei Kennern als besonders geschmackvoll. Bei vielen modernen Produktionen wird der Absinth darüberhinaus auch noch mit <strong>Lebensmittelfarbe</strong> eingefärbt, um ein intensiveres und beständigeres grün zu erhalten.</p>
<p>Die Herstellung von Absinth ist also keine hohe Wissenschaft. Es handelt sich bei diesem Produkt in der Regel um ein vollständiges Naturprodukt, welches sich durch einen sehr feinen Geschmack auszeichnet.</p>
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		<title>Der Mythos Absinth</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinth Mythos]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kaum vorstellbar, dass ein so unscheinbares Getränk wie der Absinth die Geschicke der Menschen so beeinflussen konnten, wie es in den vergangenen 200 Jahren geschehen ist. Zahlreiche Legenden und Mythen ranken sich um diese hochprozentige grüne Flüssigkeit, die seit ihrer Erfindung die Menschen in den Bann gezogen hat. Arbeiter, Künstler und auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kaum vorstellbar, dass ein so unscheinbares Getränk wie der <strong>Absinth</strong> die Geschicke der Menschen so beeinflussen konnten, wie es in den vergangenen 200 Jahren geschehen ist.</p>
<p>Zahlreiche Legenden und Mythen ranken sich um diese hochprozentige grüne Flüssigkeit, die seit ihrer Erfindung die Menschen in den Bann gezogen hat. <strong>Arbeiter, Künstler und auch die Elite der damaligen Gesellschaften</strong> ließen sich in den Bann des Absinths ziehen und haben damit zum Mythos um den Absinth beigetragen. Einige der schönsten und beeindruckendsten menschlichen Kulturleistungen wurden unter dem Einfluss des Absinths vollbracht oder von ihm inspiriert. Auch die Emanzipation der Frauen wurde von ihm beflügelt und die Freiheit der Menschen wurde dank des Absinths für alle Menschen greifbar. Doch auf der anderen Seite war dieses Getränk auch für viele negative Entwicklungen verantwortlich. Viele Menschen wurden abhängig von diesem Getränk und auch die Zahl der Geisteskranken nahm in den Hochzeiten des Absinths massiv zu. Letztendlich sahen sich die Regierungen Europas und der restlichen westlichen Welt gezwungen, den Absinth zu verbieten. Dies verstärkte unter den Anhängern den Zusammenhalt und von nun an war der Absinth erst recht ein Mythos.</p>
<p>Wenn man den <strong>Mythos Absinth</strong> aufarbeiten möchte, dann muss man sich zunächst mit dem Rohstoff dieses Getränks beschäftigen. Schon dem Wermut werden die verschiedensten Eigenschaften zugeschrieben und in der Tat handelt es sich hierbei um eine sehr wirkungsvolle Heilpflanze, die bei den verschiedensten Leiden und Krankheiten eingesetzt werden kann. Dieses Kraut ist auch schon seit Urzeiten bekannt und man verwendete es in den verschiedensten Situationen. Wegen der Bitterstoffe wird der Wermut deshalb sehr häufig bei Magenbeschwerden eingesetzt. Auch wirkt er antiparasitär und aus diesem Grund wurde der Absinth auch häufig eingenommen, um den eigenen Körper von Würmern zu befreien. Aus dieser bekannten Heilpflanze wurde dann der Absinth hergestellt und sofort hatte der den Ruf eines gesunden und heilenden Getränkes. Ursprünglich wurde der Absinth in der Schweiz erfunden und nach einem speziellen Familienrezept hergestellt. Später begann sich dann ein Arzt für dieses <strong>Elixier</strong> zu interessieren und auch er unterstellte ihm medizinischen Nutzen. Die Familie des Absinths verkaufte dann dieses Rezept weiter und kurz darauf begann die Massenproduktion. Der Schwerpunkt dieser Entwicklung verlagerte sich nun nach Frankreich, wo der Siegeszug des Absinths begann. Die wichtigsten Grundlagen wurden gelegt, als man sich mit den Militärärzten zusammenschloss und dadurch der Absinth in ganz Frankreich bekannt wurde. Ein wichtiges Element, dass den Mythos Absinth unterstützt, ist die medizinische Wirkung, die ihm jahrelang nachgesagt wurde.</p>
<p>Ein weiteres Kapitel des Mythos begann dann in den vielen Straßencafés in Frankreichs Städten, als sich ein Kult um dieses Getränk zu etablieren begann. Man traf sich dann im späteren 19. Jahrhunderte gerne zwischen 17.00 und 19.00 Uhr in einem der Straßencafés, um gemeinsam das eine oder andere Gläschen Absinth zu trinken. Diese Zeit wurde so populär, dass sie bei einem Großteil der Bevölkerung unter der Bezeichnung „Grüne Stunde“ bekannt wurde. Das besondere hieran war, dass alle sozialen Schichten der Bevölkerung von diesem Kult erfasst wurden und sogar die Frauen nun zum ersten Mal <strong>alkoholische Getränke </strong>in der Öffentlichkeit konsumierten. Gerade diese Beliebtheit brachte dann auch die hässliche Seite des Absinths hervor. Viele Menschen verfielen der Sucht und auch schwere soziale Folgen waren eine Ursache für das spätere Verbot. Der Absinth war das erste populäre <strong>branntweinhaltige Getränk</strong>, welches so weit in die Bevölkerung integriert war, dass auch gesundheitliche Folgen nicht ausbleiben konnten. Die Anzahl der abhängigen Personen und der Geisteskrankheiten stiegen rapide an. Den Höhepunkt dieser Entwicklung bildete dann ein Mord. Ein Familienvater brachte seine ganze Familie unter dem Einfluss von Wein und Absinth um. Dieses Ereignis war der Auslöser für eine breite Ablehnung des Absinths und letztendlich kam es dann auch in den meisten europäischen Ländern zu einem Verbot. Der Absinth begann sich dann in den Untergrund zurückzuziehen und dies begründete dann erst recht den Mythos dieses Getränks. Der Aufstieg und Fall, die gesellschaftliche Anerkennung und die folgende Ächtung verschärften dann die Legende um den Absinth.</p>
<p>Einen weiteren besonderen Faktor beim Mythos des Absinths spielten auch die verschiedenen Rituale, die eine besondere Trinkweise des Absinths favorisierten. Vor allem in Frankreich war dies sehr ausgeprägt. Man legt hierbei ein Stück Zucker auf einen speziellen <strong>Absinthlöffel</strong> und dann wird dieser Löffel über das Glas mit dem Absinth gelegt. Anschließend wird so viel Wasser über den Zucker getropft, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. In anderen Ländern haben sich weitere Rituale entwickelt, die  auch heute noch häufig eine Rolle spielen.</p>
<p>Der letzte Pfeiler des Mythos bilden die vielen Künstler, die sich vom Absinth haben inspirieren lassen und die dann Meisterwerke schufen, die noch heute zu den wichtigsten Werken dieser Epoche zählen. Auch sie haben ihren Teil zum Mythos des Absinths beigetragen. Dies war jedoch nicht nur im positiven Sinne so. <strong>Vincent van Gogh</strong> soll sich während eines Absinthrausches ein Ohr abgeschnitten haben.</p>
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		<title>Absinth in den USA</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinthe in den USA]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur auf dem Alten Kontinent begeisterte der Absinth die verschiedenen Gesellschaften, sondern auch in der Neuen Welt wurde dieses Getränk sehr beliebt. Die Rohstoffe, also der Wermut und Anis, sind auch in den Vereinigten Staaten anzutreffen und aus diesem Grund konnte sich hier dann eine Absinthszene etablieren, die wirklich gute Produkte hervorbrachte. Den Absinth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur auf dem Alten Kontinent begeisterte der <strong>Absinth</strong> die verschiedenen Gesellschaften, sondern auch in der Neuen Welt wurde dieses Getränk sehr beliebt. Die Rohstoffe, also der <strong>Wermut und Anis</strong>, sind auch in den Vereinigten Staaten anzutreffen und aus diesem Grund konnte sich hier dann eine Absinthszene etablieren, die wirklich gute Produkte hervorbrachte. Den Absinth ereilte in Amerika jedoch dasselbe Schicksal, wie in Europa und er wurde für viele Jahrzehnte verboten. Der Absinth hat auch in den USA einen hervorragenden Ruf, weil auch hier sehr viel von dem klassischen Mythos bekannt ist und man hier viel Wert auf den <strong>besonderen und aromatischen Geschmack</strong> legt.</p>
<p>Als der Absinth sich in Europa auf dem Höhepunkt befand und in den Straßencafés der Großstädte immer beliebter wurde, wurden auch die Menschen in Amerika auf dieses Getränk aufmerksam und natürlich konnte sich der Absinth auch hier sehr schnell ausbreiten. Die wichtigste Stadt in diesem Zusammenhang ist New Orleans. Diese Stadt wurde sehr schnell als das kleine Paris bekannt und auf dem Höhepunkt im Jahr 1906 gab es hier über 2000 Lokale und Bars. Die wichtigste Einrichtung in diesem Zusammenhang war das Old Absinthe House in der Bourbon Street, dass schon seit 1826 Absinth ausschenkte und somit einen legendären Ruf genoss. Auch hier wurde der Konsum des Absinths bald übertrieben und immer mehr Menschen gerieten in die Abhängigkeit. In den USA begannen sich dann wie in Europa die Gegner des Absinths zu formieren und schon im Jahr 1912 wurde dann der Absinth von staatlicher Seite aus verboten. Dieser Schritt war der Auftakt zur umfassenden Prohibition, welche dann im Jahr 1919 eingeführt wurde. Ab dem 16. Januar 1920 wurden die Herstellung, der Verkauf und der Transport aller alkoholischen Getränke vollständig verboten. Der Absinth gehörte zu den Vorboten dieser Entwicklung und viele weitere Staaten hatten die Prohibition schon vor dem Ersten Weltkrieg eingeführt. Die treibenden Kräfte in diesem System waren die 1869 gegründete Prohibitionspartei und diverse christliche Verbände. Während des ersten Weltkriegs stieg dann der Alkoholkonsum stark an und es wurde ein temporäres Alkoholverbot erlassen. Im Jahr 1933 wurde die Prohibition dann wieder zurückgenommen und die ersten Staaten begannen wieder damit alkoholische Getränke zu erlauben. In einigen konservativen Staaten war es jedoch bis in die 1960er Jahre hinein der Konsum von Alkohol verboten. Dies betraf jedoch nicht die Freigabe des Absinths, denn dieser bliebt noch bis zum Jahr 2007 verboten.</p>
<h2>Der Absinth in den USA heute</h2>
<p>Im Jahr 2007 wurde dann auch der Absinth in den USA wieder zum Verkauf freigegeben. Und schon kurz darauf begannen die ersten Importeure den Absinth aus Frankreich, der früher hier so beliebt gewesen war, in das Land zu holen. Viele Menschen stellen sich die Frage, warum der Absinth denn gerade jetzt wieder zum Verkauf freigegeben wurde? Die Antwort ist einfach. Es wurden <strong>Absinthsorten</strong> zum Verbrauch freigegeben, die fast kein Thujon enthalten und damit auch weniger gesundheitsschädlich sind.</p>
<p>Die verschiedenen Rituale, die damals  in Europa begründet wurden, sind auch heute noch in den USA bekannt. In diesem Zusammenhang orientierte man sich in den USA an den französischen Ritualen, die hier sehr populär waren und daher auch fast allerorts angewendet wurden. Bei diesem Ritual füllt man ein Glas mit Absinth und legt einen <strong>Absinthlöffel</strong> über die Öffnung, auf dem dann zwei Stück <strong>Zucker</strong> positioniert wurden.  Dann wurde kaltes Wasser darüber getropft, bis die <strong>Zuckerwürfel</strong> vollständig aufgelöst waren. So konnte der meist bittere und <strong>starke Absinth</strong> dann auch gut genossen werden.</p>
<p>Der Absinth ist in den USA  heute sehr beliebt und natürlich wird er hier auch sehr gut verkauft. Der Mythos konnte sich gerade in diesem Land sehr gut entwickeln, weil der Absinth hier so lange verboten war und man sich danach sehnte endlich die „verbotenen Früchte“ wieder genießen zu können. Zurzeit wird der Großteil des Verbrauchs mit Erzeugnissen aus Europa gedeckt, aber es ist anzunehmen, dass die Brennereien in den USA sich auf diesen neuen Trend einstellen werden. Es gibt schon die ersten Produkte, die in den USA hergestellt werden. Früher gab es hier schon eine florierende <strong>Absinthwirtschaft</strong>, weil die verschiedenen Rohstoffe, zum Beispiel Wermut, in großen Mengen verfügbar sind. Vor der Prohibition war die USA einer der größten Exporteure in diesem Marktsegment. Dass sie diese Stellung jedoch zurückerobern werden, ist derzeit nicht denkbar, weil die gesetzlichen Bestimmungen noch zu restriktiv sind. In den USA können nur Produkte hergestellt werden, die fast kein <strong>Thujon</strong> enthalten und diese dürften im Ausland schwer abzusetzen sein. Auch in den USA sind derzeit heftige Diskussionen entbrannt, die sich um den <strong>Thujongehalt</strong> drehen. Auf der einen Seite gibt es die Fraktion, die die Begrenzung des Thujons verteidigt und auf der anderen Seite gibt es die Anhänger des klassischen Absinths, die behaupten, dass „absinth without thujone is like Playboy without the photos“.  Es beginnen sich also wieder alte Fronten zu formieren und diese Debatte wird die <strong>US-Absinthszene</strong> noch viele Jahre beschäftigen. Trotz dieser Umstände ist ein weiterer Anstieg der Beliebtheit des Absinths wahrscheinlich und die Kenner der klassischen Sorten werden ihren Bedarf zu stillen wissen.</p>
<h2>Kultur und Absinth in den USA</h2>
<p>Die ersten Kultureinrichtungen in den USA sind schon am diskutieren, welchen Einfluss der Absinth auf die Kunstszene haben wird. Man erhofft sich eine ähnliche schöpferische Stimmung, wie in den alten Zeiten und verspricht sich ein Boom der Künste. Ob dies so der Fall sein wird, ist erst einmal nicht absehbar, weil man so etwas Dynamisches und Eigenwilliges wie die Kunst nicht vorausberechnen kann. Dies wird erst die Zeit zeigen.</p>
<p>In den amerikanischen Szenekneipen kann man jedoch Jahr für Jahr einen Anstieg des Absinthkonsums feststellen. In New York zählt der Absinth heute wieder zu den Trends und entlang der gesamten Ostküste bekommen Wodka, Gin und Téquilla langsam eine starke Konkurrenz, die noch lange weitere Marktanteile gewinnen wird. Der Absinth konnte sich innerhalb kürzester Zeit wieder in der amerikanischen Gesellschaft etablieren und wird wohl wieder ein wichtiger Teil der Kulturszene werden. Welche Auswirkungen das haben wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Das wird erst die Zukunft zeigen.</p>
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		<title>Absinth in Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinthe in Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweiz Das Mutterland des Absinths hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zu diesem Getränk. Der eine Teil der Bevölkerung stand immer ganz fest zum Absinth und der andere Teil der Bevölkerung war für ein Verbot dieses Getränkes. Dies sind die beiden Positionen, die in dieser Sache eingenommen wurden und dazwischen gab es schon immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schweiz</h2>
<p>Das Mutterland des Absinths hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zu diesem Getränk. Der eine Teil der Bevölkerung stand immer ganz fest zum <strong>Absinth</strong> und der andere Teil der Bevölkerung war für ein Verbot dieses Getränkes. Dies sind die beiden Positionen, die in dieser Sache eingenommen wurden und dazwischen gab es schon immer nur sehr wenig Spielraum. Genau so aufregend, wie die Debatten in diesem Land ist auch die Geschichte des Absinths. Er wurde hier in der Schweiz zum ersten Mal hergestellt und man kann hier auf eine über 250jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Auch wenn in den vergangenen hundert Jahren andere Länder und Städte im Mittelpunkt standen, so liegt der Ursprung des Absinths immer noch hier.</p>
<p>Die Schweizer haben auch heute noch ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrem Absinth. Das <strong>Brennen von Absinth</strong> wurde hier niemals wirklich aufgegeben und auch in den Zeiten des Verbots wurden hier mehrere zehntausend Liter pro Jahr erzeugt. Als dann im Jahr 2005 das Verbot aufgehoben wurde,  konnte der gesamte Markt sehr schnell wieder mit Absinth versorgt werden. Der Konsum war nie vollständig eingebrochen und auch in den schwierigen Zeiten des Verbots noch sehr weit verbreitet. Aus diesem Grund kam es hier nicht zu einem Bruch der Absinthkultur und genau das merkt man heute auch noch. Die Menschen in der Schweiz kennen den Absinth sehr gut und auch bei den jungen Generationen ist er sehr beliebt. Seit 2005 entwickelt sich der Absinth wieder zum Szenegetränk, welches in Bars, Kneipen und Diskotheken immer häufiger bestellt wird. Wie sich dies dann in den nächsten Jahren entwickeln wird, kann man nicht vorhersagen, aber die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass der Absinth seinen alten Platz als Nationalgetränk im Laufe der Zeit wieder einnehmen wird.</p>
<h2>Frankreich</h2>
<p>Frankreich kann ohne Übertreibungen als die zweite Heimat des Absinths bezeichnet werden. Kurz nachdem das Rezept bekannt geworden war, wurde es von einem Unternehmer aufgekauft, der schon bald darauf eine Brennerei in Frankreich eröffnete. Als der Absinth dann an die Soldaten in Algerien ausgegeben wurde, konnte der Siegeszug des Absinths beginnen. Die Soldaten machen dieses Getränk im ganzen Land bekannt und nach nur kurzer Zeit konnte man den Absinth in jedem Straßencafé einnehmen. Es wurde in dieser Zeit zur Tradition, dass man abends zwischen 17.00 und 19.00 Uhr ein Gläschen Absinth zu sich nahm. Während dieser grünen Stunde etablierten sich verschiedeneTrinkrituale und ein Kult um den Absinth entstand. In diesem Land wurde der Absinth dann auch zum wichtigsten Getränk der Künstlerszene, die sich von ihm direkt und indirekt inspirieren ließen.</p>
<p>Die Franzosen haben auch heute noch viel für den Absinth übrig, weil er ein wichtiger Teil ihrer Kultur ist. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Absinth eine Ausdrucksform des französischen Freiheits- und Lebensgefühls und genau daran wollte die Grande Nation auch heute noch anknüpfen. Die Auswahl an den verschiedenen Absinthsorten ist heute enorm und auch die Qualität dieser Produkte ist auf dem höchsten Niveau. Der französische Absinth wird mittlerweile in die ganze Welt exportiert und vor allem im außereuropäischen Ausland kommt dieses Getränk besonders gut an. Der Absinth aus Frankreich ist mild, aber dennoch aromatisch. Diese beiden Eigenschaften machten den französischen Absinth weltberühmt.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>Österreich ist ebenfalls ein sehr interessantes Absinthland, obwohl es meist in der zweiten Reihe stand. In der Bevölkerung zählt der Absinth nicht zu den beliebtesten Getränken, der Markt wird hier hauptsächlich von Obstlern und Bier dominiert. Doch mittlerweile konnte sich auch in Österreich eine kleine Absinthszene etablieren, die den Kult um dieses Getränk für sich entdeckt hat. In vielen Straßencafés und Szenekneipen trifft man mittlerweile auf den Absinth, der immer häufiger auch aus der eigenen Produktion stammt. Dominiert wird dieser Markt eher von kleinen Familienbetrieben statt von großen Konzernen. Aus diesem Grund sind die Absinthprodukte aus Österreich sehr individuell und sehr aromatisch. Bekannt ist in diesem Zusammenhang die Familie Fischer, die schon seit 1875 verschiedene Schnäpse und Liköre herstellt und bei der die Qualität stets im Vordergrund steht.</p>
<h2>Deutschland</h2>
<p>Schon vor dem Verbot spielte Deutschland eine wichtige Rolle im Umfeld des Absinths. Die Produktion war zwar nicht überragend, doch wurden auch in diesem Land sehr gute Produkte erzeugt. Nachdem der Absinth vollständig wieder freigegeben wurde, kam es dann auch zu einem erneuten Aufschwung. Heute gibt es wieder sehr viele Absinthproduzenten in diesem Land, von denen auch noch viele ihr klassisches Familienrezept nutzen. Das Besondere an den deutschen Produkten ist der oftmals geringere Anteil an Anis und der etwas mildere Geschmack.</p>
<p>Auch in diesem europäischen Land beginnt der Absinth wieder die Kneipen und Cafés zu erobern. Immer mehr junge Menschen beginnen sich für den alten Kult und die verschiedenen Rituale zu interessieren. In den Großstädten dieses Landes haben sich schon verschiedene kleinere Szenen etablieren können, die meistens aus Menschen, die in kreativen Berufen arbeiten, bestehen und die damit an die alte Künstlertradition anknüpfen wollen. Es ist abzusehen, dass der Absinth in Deutschland und hier vor allem in den Großstädten in den nächsten Jahren noch an Verbreitung zunimmt.</p>
<h2>Italien</h2>
<p>Italien zählt zu den Ländern, in denen der Absinth heute eher weniger verbreitet ist, weil man hier hauptsächlich Vermounthweine, die ebenfalls aus Wermut hergestellt werden, konsumiert. So konnte sich bisher keine allzu große Szene entwickeln, auch wenn es bereits einige Abnehmer und auch Hersteller in diesem Land gibt. Vor allem im Norden des Landes, nahe der schweizerischen Grenze kann man den Absinth antreffen.</p>
<h2>Tschechien</h2>
<p>Heute zählt Tschechien zu einem der wichtigsten Länder, wenn es um den Absinth geht. Das Verbot trat hier im Jahr 1930 in Kraft und wurde erst 1998 wieder aufgehoben. Während dieser Zeit wurde trotzdem immer wieder schwarz gebrannt, so dass sich die Absinthkultur über diese lange Verbotszeit retten konnte. Schon bald nach der Wiedereinführung des Absinths konnte so die Produktion nach den alten Rezepten sehr schnell wieder aufgenommen werden und kurz darauf kamen dann auch schon die ersten hochwertigen Produkte auf den Markt. In Tschechien hat man dieses Thema sehr ernst genommen und konnte sich mit einer guten Strategie zu einer der wichtigsten Absinthnationen der letzten Jahre entwickeln. Man versuchte nach der Aufhebung des Verbots an die alte Tradition anzuknüpfen und entwickelte aber gleichzeitig auch neue Rituale. Damit wollte man den Absinth in die Moderne führen und jüngere Konsumenten dafür gewinnen. Diese Rechnung ging auf. Vor allem bei jungen Erwachsenen hat der tschechische Absinth einen sehr hohen Stellenwert. In Prag ist der Absinth mittlerweile zu einem Kultgetränk geworden und viele Diskotheken sowie Kneipen profitieren von dieser Entwicklung. Mittlerweile zählt Tschechien auch zu den Hauptexporteuren für Absinth.</p>
<p>Es gibt hier viele verschiedene sehr hochwertige Produkte, aber auch sehr viele schlechte Produkte, die man eher mit Vorsicht genießen sollte. Aus diesem Grund sollte man bei diesen Absinths auf einen bekannten Namen vertrauen oder bei einem Händler seines Vertrauens bestellen.</p>
<h2>Die iberische Halbinsel</h2>
<p>Auch in Spanien und Portugal ist der Absinth seit jeher bekannt und in Spanien gab es nie ein Verbot, weshalb sich hier eine kontinuierliche Absinthkultur entwickeln konnte. Der spanische Absinth ist etwas stärker vom Geschmack und beinhaltet im Allgemeinen mehr Anis, als andere Sorten. Viele Flüchtlinge aus Frankreich haben dann auch hier ihre Kultur weitergeführt. Gerade in Barcelona konnten sich der Absinth sehr gut entwickeln und immer mehr Freunde hinzugewinnen. Noch heute befindet sich hier eine Hochburg des Absinthkonsums. In Portugal kam es ebenfalls nie zu einem Verbot, weil der Absinth hier nie einen großen Stellenwert in der Gesellschaft erreichen konnte. Erst jetzt mit den vielen Touristen aus Mitteleuropa beginnt der Absinthabsatz merklich zu steigen. Dennoch gibt es hier sehr feine Absinthsorten, die hier in traditioneller portugiesischer Art auf dem Land hergestellt werden.</p>
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		<title>Rituale rund um den Absinth</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinth Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Absinthglas]]></category>
		<category><![CDATA[Brouilleur]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Absinth war zwar ein sehr bekanntes Getränk, doch er alleine war nicht verantwortlich für seinen großen Erfolg. Ein anderer wichtiger Teil, der hier eine Rolle spielte, waren die verschiedenen Rituale, die den Konsum des Absinths genauer beschrieben. Bei diesen Ritualen handelt es sich um Regeln, die genau definieren, wie man Schritt für Schritt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Absinth war zwar ein sehr bekanntes Getränk, doch er alleine war nicht verantwortlich für seinen großen Erfolg. Ein anderer wichtiger Teil, der hier eine Rolle spielte, waren die verschiedenen Rituale, die den Konsum des Absinths genauer beschrieben.  Bei diesen Ritualen handelt es sich um Regeln, die genau definieren, wie man Schritt für Schritt den Absinth zu trinken hat. In den verschiedenen Ländern haben sich dann nach und nach eigene nationale Rituale entwickelt, die auch ein wenig zum Nationalstolz beigetragen haben.</p>
<h2>Das französische Ritual</h2>
<p>Das französische Absinthritual ist eines der populärsten und auch eines der ältesten Rituale. Es zählt heute noch zu den am weitest verbreiteten Trinkritualen und wird auch in vielen anderen Ländern vollzogen. Das Absinthglas wird hierbei mit 2cl oder 4cl Absinth gefüllt und dann wird der Absinthlöffel über das Glas gelegt. Im nächsten Schritt musste Wasser hinzugefügt werden. Dies geschah mittels einer Absinthfontaine, die langsam das Wasser darüber laufen ließ. Eine Absinthfontaine besteht aus einem Wasserbehältnis, dass auf einer Säule angebracht wurde und an dem mehrere kleine Wasserhähne befestigt waren. Es wurde dann so lange Wasser darüber laufen gelassen, bis sich der Zucker, meist ein oder zwei Würfel, aufgelöst hatten. Der Absinth bekommt dann eine Trübung, die man als Lourche bezeichnete.<br />
Dieses Ritual spielte sich damals in Frankreich täglich mehrere tausendmal pro Tag ab und konnte sich von hier aus über die ganze Welt verbreiten. Auch heute noch gehen viele Absinthtrinker nach diesem Ritual vor.</p>
<h2>Schweizerisches Ritual</h2>
<p>Das schweizerische Ritual war damals nicht so weit verbreitet, weil es im Vergleich zu den anderen Ritualen relativ einfach ist. Es wird hier einfach nur der Absinth mit Wasser gemischt und dann getrunken. Man kann in diesem Zusammenhang eigentlich nicht von einem Ritual sprechen, aber in der Schweiz hat diese traditionelle Form des Konsums einen besonders hohen Stellenwert.</p>
<h2>Tschechisches Ritual</h2>
<p>Das tschechische Trinkritual ist eine Erfindung der neueren Absinthgeneration und konnte sich in den letzten Jahren weltweit verbreiten. Hierbei werden ein oder zwei Würfelzucker auf den Absinthlöffel gelegt und danach wird ein wenig hochprozentiger Absinth darüber geschüttet. Anschließend wird der Zucker angezündet. Dieser beginnt dann zu karamellisieren und in den Absinth im Glas zu tropfen. Wenn dann der Zucker komplett aufgelöst ist, wird das Glas mit beliebig viel Wasser aufgefüllt.</p>
<h2>Böhmisches Ritual</h2>
<p>In Böhmen wird der Absinth in einer kleinen Glaspfeife konsumiert. In den Wasserbehälter dieser Pfeife werden der Absinth und mehrere Eiswürfel gefüllt. Dann beginnt man an der einen Öffnung zu ziehen, worauf der Absinth dann mit viel Druck in den Mund gelangt. Die Wirkung, die er hier entfaltet, ist einfach unbeschreiblich und man sollte als Absinthtrinker dieses Erlebnis einmal mitgemacht haben.</p>
<h2>Absinth mit der Brouille</h2>
<p>Bei dieser Form des Rituals handelt es sich um eine sehr weit verbreitete Form des Absinthtrinkens, die auch heute noch sehr beliebt ist. Der Vorteil dieses Rituals ist die Einfachheit und das perfekte Ergebnis. Die Brouille ist ein kleiner Aufsatz für das Absinthglas, in das dann Eiswasser gefüllt wird. Von hier aus rinnt dann ein dünner Strahl dieses Wassers in den Absinth, der dann langsam die klassische Trübung erhält.</p>
<h2>Absinth mit dem Brouilleur</h2>
<p>Das Brouilleur ist ebenfalls ein Aufsatz für das Absinthglas, welches mit Zucker und Wasser gefüllt wird. Anschließend fließt das Wasser durch eine Öffnung langsam in eine Wippe. Von hier aus tropft dann das Wasser mit einem leisen Geräusch in den Absinth. Dieses Ritual ist sehr faszinierend und wurde damals exklusiv für die Absinthmarke Cusenier eingeführt.</p>
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		<title>Absinth und Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinth und Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Absinthtrinker]]></category>
		<category><![CDATA[inspirieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos des Absinths]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein anderer Bereich der Gesellschaft wurde so stark vom Absinth beeinflusst wie die Kunst. Sehr viele Künstler haben sich während des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts von diesem Getränk inspirieren und leiten lassen. Diese Entwicklung hat wohl auch sehr viel zum Mythos des Absinths beigetragen und war auch für dessen weite Verbreitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein anderer Bereich der Gesellschaft wurde so stark vom <strong>Absinth</strong> beeinflusst wie die Kunst. Sehr viele Künstler haben sich während des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts von diesem Getränk inspirieren und leiten lassen. Diese Entwicklung hat wohl auch sehr viel zum Mythos des Absinths beigetragen und war auch für dessen weite Verbreitung mitverantwortlich. Fast alle Künstlerszenen in Europa haben sich diesem Kult angeschlossen. Es stellt sich natürlich schnell die Frage, warum die ganzen Künstler gerade den Absinth so favorisierten. Die Antwort ist einfach und banal. Sie tranken Absinth, weil dieser sehr günstig war. Ein anderer Grund, der diese Szene vom Absinth begeisterte, war die anregende, euphorisierende und auch schöpferische Stimmung, die vom Absinth ausgehen konnte. Gerade diese Eigenschaften des Absinths zusammen mit dem Kult haben Kräfte freigesetzt, die uns ein paar der beeindruckendsten Kunstwerke der neueren Zeit  schenkten.</p>
<p>Vor allem die französische Kunstszene hat sich vom Absinth sehr stark beeinflussen lassen. Das Leid, welches von den verwahrlosten und vereinsamten Absinthtrinkern in den Bars ausging stand häufig im Mittelpunkt dieser Kunst. Ein weiteres Thema waren auch die sozialen Folgen, die vom Absinth ausgingen und die auch das Bild der damaligen Öffentlichkeit und das Bewusstsein prägten. Ein ganz zentrales Werk ist das Gemälde „Der Absinthtrinker“ von Édouardo Mantes, der genau auf diese Situation anspielte und einen verwahrlosten Trinker zeichnete. Damals wurde dieses Bild stark kritisiert und zudem vom Großteil der Gesellschaft abgelehnt. Aber auch die Poeten ließen sich beeinflussen, wie zum Beispiel Charles Baudelaire, der selbst dem Absinth verfallen war. Zu den sehr bekannten Künstlern in diesem Umfeld gehörte Vincent van Gogh, der ebenfalls gerne das eine oder andere Gläschen trank. Auch in seinen Bildern war der Absinth oft das bestimmende Thema, wie zum Beispiel im Gemälde „Stillleben mit Absinth“, welches zu den Meisterwerken dieser Epoche zählt. Paul Gauguin und Pablo Picasso waren ebenfalls mitten in dieser Szene und Picasso schuf im Jahr 1911 das kubistische Werk „Das Glas Absinth“. In vielen Ländern zeigte sich diese künstlerische Richtung von Spanien über Frankreich bis nach Irland. In der Literatur hatte der Absinth einen großen Einfluss. Hier wurden aber hauptsächlich die sozialen Probleme und die gesundheitlichen Folgen verarbeitet. Bekannte Vertreter dieser Richtung waren Oscar Wilde und Charles Baudelaire sowie Ernest Hemingway.</p>
<p>Auch heute lassen sich wieder vermehrt Künstler vom Absinth inspirieren. Ein sehr prominentes Beispiel ist Marilyn Manson. Aber nach dem Verbot beginnen nun auch andere Künstlerszenen in Europa und den USA sich langsam wieder mit diesem Getränk zu beschäftigen. Welche Auswirkungen auf deren Schöpfungen das haben wird, kann man derzeit noch nicht sagen. Aber es ist davon auszugehen, dass es schon bald wieder die ersten Werke mit diesem Thema geben dürfte.</p>
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		<title>Absinth-Arten</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinth-Arten]]></category>
		<category><![CDATA[Absinthe Verte]]></category>
		<category><![CDATA[Absinthe-Anisette]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholanteil]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholgehalt]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität des Absinths]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Markt gibt es heute viele verschiedene Absinth-Arten. Dank moderner und auch traditioneller Herstellungsverfahren konnte die Anzahl der Variationen stark gesteigert werden. Und eigentlich ist ein Absinth auch immer auf seine Weise einzigartig, weil die Rohstoffe vom Geschmack und ihren Inhaltsstoffen her immer gewissen Schwankungen unterliegen können. Auch der Herstellungs- und Veredelungsprozess hat dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Markt gibt es heute viele verschiedene <strong>Absinth-Arten</strong>. Dank moderner und auch traditioneller Herstellungsverfahren konnte die Anzahl der Variationen stark gesteigert werden. Und eigentlich ist ein Absinth auch immer auf seine Weise einzigartig, weil die Rohstoffe vom Geschmack und ihren Inhaltsstoffen her immer gewissen Schwankungen unterliegen können. Auch der <strong>Herstellungs- und Veredelungsprozess</strong> hat dann einen ganz großen Anteil am Geschmack und an der Qualität des Absinths. So haben sich seit der Entstehung bis heute auch verschiedene Entwicklungslinien herausbilden können.</p>
<h2>Absinthe Verte</h2>
<p>Bei diesem Produkt handelt es sich um den Absinth, den die Allgemeinheit kennt. Er hat die Farbe Grün und in der Regel handelt es sich hierbei um einen qualitativ sehr hochwertigen Absinth. Hergestellt wird dieser <strong>Absinth</strong> natürlich aus <strong>Wermut</strong> und grünem <strong>Anis</strong>. Um den Geschmack dann noch weiter abzurunden wird in den meisten Rezepturen auch noch <strong>Fenchel</strong> verwendet. Je nach Hersteller werden dann noch andere Kräuter hinzugegeben, um dem Geschmack noch eine individuelle Note zu geben. Nach der Destillation kommen dann weitere grüne Kräuter hinzu, um die entsprechende Färbung zu erreichen. Der Geschmack dieses Produkts wird hauptsächlich vom Wermut, Fenchel und den Färbekräutern bestimmt. Der Alkoholgehalt liegt im Allgemeinen bei über 60% und kann sogar bis zu 74% erreichen, weil nur dann eine dauerhafte grüne Färbung gewährleistet werden kann. Im 19. Jahrhundert zählten die meisten <strong>Absinthprodukte</strong> zu dieser Gruppe. Heute gibt es deutlich weniger Auswahl in diesem Segment, obwohl diese Erzeugnisse in Frankreich, Deutschland, Österreich und Tschechien hergestellt werden.</p>
<h2>La Bleue oder auch La Blanche</h2>
<p>Bei diesem <strong>Absinthprodukt</strong> fehlt ein wesentlicher Bestandteil, der eigentlich ein Markenzeichen ist, ohne das man sich den Absinth eigentlich nicht vorstellen kann. Ihm fehlt die Farbe. Bei dieser Absinthsorte handelt es sich um ein klares hochprozentiges Gemisch, welches aus ganz pragmatischen Gründen so entwickelt wurde. Bei der Herstellung wird hier einfach der Färbeprozess übergangen. Auf Grund dieses Schrittes ist das gewonnene Produkt nicht nur transparent, sondern besitzt auch noch einen nicht ganz so starken Geschmack, weil die Farbkräuter meist einen etwas herben Beigeschmack hinzugeben. Ein solcher Absinth hat darüberhinaus auch meist weniger Alkohol und die Konzentration liegt in der Regel bei um die 50% vol. Hergestellt wurden diese Produkte früher meist in der Schweiz, wo der Absinth über viele Jahre illegal war. Damit die staatlichen Einrichtungen diesen Absinth dann nicht so schnell identifizieren konnten, wurde einfach die typtische Farbe weggelassen.</p>
<h2>Absinthe-Anisette</h2>
<p>Der <strong>Absinthe-Anisette</strong> ist eine etwas speziellere Variante des Absinths und wird zum Großteil aus Wermut und Anis hergestellt. Die anderen Kräuter und Zutaten halten sich mehr im Hintergrund und aus diesem Grund tendiert dieses Getränk geschmacklich ganz klar in eine Richtung. In der Regel sind diese Erzeugnisse auch verdünnt und mit circa <strong>45% Alkoholanteil</strong> für einen Absinth relativ mild. Ein solcher <strong>Absinth</strong> wird in der Regel von Personen getrunken, die viel Wert auf den Wermutgeschmack legen und diesen auch voll herausschmecken möchten. Es gibt auch Sorten, bei denen der Anisanteil etwas höher ist und die dann auch etwas stärker nach diesem Kraut schmecken. Diese <strong>Absinthsorte</strong> wurde sehr beliebt, als das Verbot in einigen europäischen Ländern rechtskräftig wurde. Man konnte diesen Schnaps auch ohne Wermutanteile herstellen und geschmacklich tendierten sie in die klassische Richtung. Vor allem in Frankreich erfreuten sich diese Schnäpse großer Beliebtheit und wurden nach dem Verbot in den Straßencafés in den späten Nachmittagstunden getrunken.</p>
<h2>Alter Absinth</h2>
<p>Wie bei vielen anderen Getränken, kann auch die Zeit und die Alterung ein wichtiger Qualitätsfaktor sein, wenn es um den Geschmack eines Absinths geht. Man kann einen Absinth über mehrere Jahre aufheben und im Laufe der Zeit beginnt sich das <strong>Chlorophyll</strong> zu zersetzen. Durch diesen Reifeprozess kommt es zu einer Farbänderung und der Absinth ändert seine Farbe von grün nach gelb/braun. Wenn der Absinth sehr alt ist, dann kann es auch vorkommen, dass der Absinth eine Bernsteinfarbe bekommt. Es gibt auch heute noch <strong>Absinthflaschen</strong>, die über 100 Jahre alt sind. Viele Kenner dieses Getränks schwören auf den Geschmack und die Wirkung, die diese Überreste aus einer vergangenen Zeit zu uns bringen können.</p>
<h2>Minderwertiger Absinth</h2>
<p>Neben diesen Hauptgruppen des Absinths gibt es noch viele andere Varianten, die teilweise von minderer Qualität sind oder eigentlich schon nichts mehr mit dem original Absinth zu tun haben. Da die Anzahl der <strong>Brennereien</strong> im 19. Jahrhundert stark zunahm, entwickelten sich auch verschiedene Methoden, von denen einige nicht wirklich die Qualität des Absinths förderten, sondern diese sogar massiv verringern konnten. Auch heute noch werden verschiedene <strong>Herstellungsverfahren</strong> eingesetzt, die den Absinth nicht nach traditionellen <strong>Rezepturen und Verfahren</strong> zubereiten und die dadurch die <strong>Qualität des Absinths</strong> negativ beeinflussen können. Heute noch sehr weit verbreitet ist das Einfärben des Absinths mit einer grünen Lebensmittelfarbe. Dadurch wird die grüne Farbe dauerhafter und viel intensiver. Ein weiterer weit verbreiteter Fehler, der gerne bei verschiedenen Absinthsorten gemacht wird, ist die falsche Form der Zubereitung. Man nutzt häufig die <strong>Mazeration</strong>, um den Absinth direkt herzustellen, anstatt ihn noch einmal zu destillieren. Hier kommen dann die verschiedenen Bitterstoffe des Wermuts direkt in das Getränk, ohne durch eine erneute Destillation herausgefiltert zu werden. Wenn ein Absinth direkt mit diesem Extrakt hergestellt wird, dann schmeckt er stärker und auch schärfer. Diese Methode wird gerne genutzt, weil sie sehr preisgünstig ist und man schnell große Mengen Absinth herstellen kann. Eine weitere Form des minderwertigen Absinths ist die reine <strong>Wermut-Destillation</strong>, die anschließend mit ätherischen Ölen verfeinert wird. Die Ergebnisse dieser Form der Herstellung sind gerade noch annehmbar, aber kommen lange nicht an die originalen Herstellungsverfahren heran. Auch sehr weit verbreitet ist die Beimischung von verschiedenen Stoffen, die den Absinth im Geschmack verändern. Zum Beispiel werden verschiedene Öle oder diverse<strong> Mazerate</strong> eingesetzt, die den Absinth größtenteils negativ beeinflussen.</p>
<h2>Pastisinthe</h2>
<p>Die <strong>Pasthisinte</strong> zählen nicht zu den Absinthgetränken, aber sie sind geschmacklich sehr eng mit ihnen verwandt. Es handelt sich hierbei um Pastis mit Wermut. Ein Pastis ist ein Schnaps, der stark nach Anis schmeckt. Diese Schnäpse können dann auch mit einem <strong>Wermut-Mazerat</strong> verfeinert werden und wenn der <strong>Herstellungsprozess</strong> gut durchgeführt wird, dann sind die Produkte von der Qualität her auch annehmbar. Um den Geschmack noch ein wenig zu verbessern, wird oftmals auch Zucker dem Getränk beigemischt. Hergestellt werden die Pastinthe hauptsächlich in Deutschland, Frankreich und Spanien.</p>
<h2>Wermutlikör</h2>
<p>Eine weitere Verwandtschaft zum Absinth besitzt der Wermutlikör. Diese Verwandtschaft ist jedoch ein Produkt des Marketings und außer der <strong>Zutat Wermut</strong> haben diese beiden Getränke nichts gemeinsam. Die Wermut-Mazerate sind ein wichtiger Bestandteil, der aber geschmacklich nicht wirklich im Getränk durchkommt. Der Wermutlikör ist in der Regel sehr bitter und um dies ein wenig abzufedern wird in den meisten Fällen etwas Zucker beigemischt. Diese Produkte werden dann häufig auch noch mit <strong>Wermutöl</strong> angereichert, um einen höheren Thujonwert zu erreichen. Anschließend werden diese Getränke als Absinth an ahnungslose Menschen verkauft. Am häufigsten werden diese billigen Produkte in Tschechien, Deutschland und Österreich hergestellt.</p>
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